Mentoring, am Beispiel buildUP!

„In Homers Epos um die Irrfahrten des Odysseus tritt Mentor als Freund des Helden und als Beschützer seines Sohnes Telemach auf. Nachdem Odysseus in den Trojanischen Krieg gezogen ist, nimmt die ihm wohlgesonnene Göttin Athene von Zeit zu Zeit die Gestalt Mentors an, um über Telemach zu wachen. Mentor hat daher im Epos sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften, was auf eine intensive und vielschichtige Beziehung zwischen ihm und seinem Schützling hindeutet.“

 

Soweit die Geschichte! Mentorenprogramme sind heute sehr populär und im Gegensatz zu damals handelt es sich dabei meist um eine Art Patenschaft zwischen jenen die eine berufliche (Weiter)Entwicklung anstreben und erfahrenen Managern. Damit diese Arbeitsbeziehung funktioniert, muss zwischen den Beteiligten vollstes Vertrauen herrschen. Zudem müssen Mentees offen für Neues sein und Kritik vertragen, denn Mentoren können nicht nur Streicheleinheiten verteilen, wenn der Schützling voran gebracht werden soll.

 

So wird dies auch im konkreten Fall - beim buildUP- Mentoring - äußerst erfolgreich praktiziert! Bei den Mentees handelt es sich um JungunternehmerInnen, die vorwiegend aus dem build! Gründerzentrum stammen (daher auch der Name), aber auch aus anderen Gründer-Initiativen, wie z.B. dem Unternehmensgründungsprogramm des AMS. Die Mentoren sind "Alte Hasen", Führungskräfte also mit langjähriger Erfahrung, die sich ehrenamtlich in den Dienst einer guten Sache stellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen gibt es hier einige Besonderheiten:

- Die Finanzierung erfolgt nicht durch die "öffentliche Hand", sondern von den Mentees selbst getragen.

- Die Dauer mit einem Jahr liegt über den zumeist üblichen sechs Monaten.

- Die Unterstützung erfolgt zusätzlich auch durch Einbindung in attraktive Wirtschaftsveranstaltung

Bedingt dadurch hat das Organisationsteam - rund um Frau Dr. Iris Straßer (Verantwortung zeigen) - freie Hand in der Gestaltung des Ablaufes, was sich in der Qualität bemerkbar macht, die eindeutig ihre Handschrift trägt! So profitieren die Mentees - neben dem beeindruckendem Knowhow der Seniorexperten - auch von ihrem umfangreichen Netzwerk, welches sich (siehe oben) auch bei hochkarätigen Veranstaltungen zeigt.

 

Ende Oktober gab es im Lakesidepark Klagenfurt einen Specialevent! Der Grund dazu war, dass nämlich der erste Durchlauf (2015/16) erfolgreich beendet und gleichzeitig der Auftakt in das nächste Mentoring-Jahr zelebriert wurde. So kam es, dass die einen viel von der vergangenen Zusammenarbeit zu berichten wussten und die neuen Tandems in den ersten Schritt einstiegen, dem gegenseitigen Kennenlernen. Wenn man sah welche "Kapazunder" der Kärntner Wirtschaft sich hier den Mentees zur Verfügung stellen, dann braucht man sich um die Neuauflage keine Sorgen machen! Viel Erfolg also an die Organisatoren, vor allem aber euch, liebe Tandems!

 

Die nachfolgenden Fotos wurden der Originalserie vom Team "Verantwortung zeigen" entnommen!