Weihnachten, geht's auch ohne?

Die Headline die ich in für die Einladung zum Netzwerk-Frühstück vor UnternehmensgründerInnen wählte lautete "Willst du auffallen, dann sag Weihnachten ab!" Das wollen wir natürlich nicht, aber gerade der Businessbereich, um den es hier geht, treibt seltsame Blüten!

 

Weihnachten ist das wichtigste Fest des Jahres! Da will nun einmal jeder mitmischen. Beim Einzelhandel kann man das verstehen, der in der Weihnachtszeit seinen besten Umsatz macht. Aber selbst B2B-Unternehmen und alle anderen Anbieter von Dingen, die unter einem Christbaum nichts zu suchen haben, wollen Weihnachten mit etwas besonderem aufwarten. Es geht diesen Firmen höchst selten ums Weihnachtsgeschäft oder gar darum, dem Kunden Wertschätzung zu zeigen. Es geht darum, sich selbst zu inszenieren. Aufzufallen. Sich noch einmal in Erinnerung rufen, damit die Geschäfte nächstes Jahr weiter laufen.

 

Wenn du auffallen willst, sag Weihnachten ab!

So extrem wollen wir das natürlich nicht angehen, aber der Titel soll aber ein wenig zum Nachdenken anregen! Man hat ein ganzes Jahr Zeit, den Kunden Wertschätzung entgegen zu bringen und auf sich aufmerksam zu machen. Da ist es wirklich eine dumme Idee, sich zu Weihnachten einen Wettstreit mit allen anderen zu liefern. Der einzige Weg aufzufallen, ist das zu machen, was die anderen nicht machen. Das Jahr ist voll von besonderen Anlässen: Neujahr, Valentinstag, Fasching, Sonnenwende, Sommeranfang und Oktoberfest kennt jeder. Darüber hinaus gibt es auch noch hunderter kleiner Aktionstage, aber kaum jemand lässt sich dazu etwas einfallen.

 

Kommen wir zurück zum Netzwerk-Frühstück im Unternehmensgründungs-Programm, welches ich regelmäßig organisiere und moderiere. Da zeigte z.B. die hervorragende Schreibtrainerin Anita Arneitz zwei Ideen mit Herz und Hirn. Diese "Zutaten" werden benötigt wenn man sich die (lohnende) Mühe macht ein "Winterelfchen" zu schreiben, oder einen "Schneeballgruß" zu verfassen. Es geht also um Worte zu einem bestimmten Thema (Weihnachten) die in einer bestimmten Reihenfolge geschrieben werden.

Es gab natürlich auch einen weiteren Gast, der viel am Gelingen des gut besuchten GründerInnen-Frühstücks beigetragen hat - Dr. Franz Inzko. Der Mediziner, Psycho- und Klangschalentherapeut zeigte sich von seiner musikalischen Seite und brachte weihnachtliche Stimmung ins Haus. Dass er nicht nur musiziert sondern auch komponiert und Musikabende organisiert überraschte doch so manche Besucher!

 

Übrigens: Der Schreiber dieser Zeilen bereitet sich auf familiäre Weihnachten vor. In dieser Zeit gibt es weder Weihnachskarten an, bzw. Besuche bei Geschäftskunden. Wie erwähnt, es gibt ja noch genug andere Möglichkeiten ...!

 

Nachfolgend einige Impressionen zum Business-Frühstück für UnternehmensgründerInnen im UGP