Was habe ich als Mentor gelernt?

Angeregte Gespräche inmitten von Migrantinnen
Angeregte Gespräche inmitten von Migrantinnen

Im Oktober letzten Jahres schrieb ich einen Artikel der lautete "Nun auch als Mentor"! Ich empfand es damals bereits als Ehre und Auszeichnung mein Wissen, meine Erfahrungen und Kontakte an einen Mentee weiter geben zu dürfen. Damals wusste ich allerdings noch  nicht, dass die die sechsmonatige Partnerschaft der Beginn einer hoch interessanten Zusammenarbeit sein wird, für die ich sehr dankbar bin. Woraus konnte also ich z.B. profitieren?

- Eigener Lernprozess

- Interkulturelle Erfahrungen

- Perspektivenwechsel

- Selbstreflexion

- Erweiterung von Kommunikations- und Coaching-Skills 

- Know-How Zugewinn über Arbeitsmarkt, speziell jene die MigrantInnen betreffen

- Erweiterung bzw. Intensivierung des persönlichen Netzwerks

- Besseres Verständnis für MigrantInnen, ihre Sorgen, Nöte und ihre kulturellen Hintergründe

- Begegnungen mit anderen Menschen, MentorInnen und eben den beeindruckenden Mentees

 

Natürlich hoffe ich dass auch mein Mentee von mir profitieren konnte:

Wiesiek Jozefowicz ist gebürtiger Pole, hat im Holzbereich Erfahrungen gesammelt, ist aber aufgrund einer Stauballergie in den administrativen Bereich gewechselt. Er ist verkaufserfahren und hat zusätzlich eine betriebswirtschaftliche Ausbildung absolviert. Die deutsche Sprache beherrscht er nahezu perfekt. Er ist redegewandt, humorvoll und arbeitet permanent an einer Verbesserung seines bereits hohen Wissens. Ein Mensch den ich gerne als Mitarbeiter empfehle und wie ich ihn jederzeit in meiner aktiven Zeit eingestellt hätte.


Nun noch ein paar Worte zum Projekt selbst:

Mentoring für MigrantInnen“ ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und des Arbeitsmarktservice (AMS). Dieses wurde 2008 gestartet und läuft seit 2012 in allen Bundesländern, so auch in Kärnten, wo der aktuelle Durchgang, der letzte Woche in den Räumlichlkeiten des Gasthauses von Thomas Gruber in Pörtschach seinen Abschluss fand. In guter Stimmung, in herrlichem Ambiente, gepflegtem Essen und feinster musikalischer Umrahmung (Primus Sitter). Dass ich den Abend an einem Tisch mit MigrantInnen aus vier verschiedenen Ländern verbringen konnte war ein besonderes "Schmankerl"! Mehr Vielfalt geht fast nicht mehr! Danke an euch!


Abschließend ein großes Lob an jene Personen, die das Projekt tragen, bzw. begleiteten und mit denen ich dabei persönlichen Kontakt hatte: An erster Stelle die Seelen dieses Durchganges, Frau Mag. Birgit Hochreiter (ic visions) und Mag. Silke Guggenbichler (Wirtschaftskammer Kärnten). Weiters Mag. Mandana Poureh (Integrationsfonds Kärnten) und Mag. Edwin Dobernigg (AMS Kärnten). Es war schön dabei sein zu dürfen!


Mit einem KLICK (auf den Link unten) gelangst du zu den

professionellen Fotos des Abends von Klaus-Ingomar Kropf!

Ein paar davon präsentiere ich nachfolgend