Startup-Förderungen: Wer bietet was?

Seit das Unternehmensgründungsprogramm des AMS von den Kooperationspartnern bit Management und ÖSB Consulting betreut wird, gibt es neben umfangreichen Beratungen und einer Fülle an Workshops, auch die vierteljährlich stattfindenden Netzwerkabende. Und seit Beginn an (also Juli 2005) bin ich für die Organisation und Moderation dieser Abende verantwortlich. Auch jetzt noch, obwohl ich seit 2010 nicht mehr als Projektleiter des UGP tätig bin, sondern vorwiegend als Pensionist! Aber ich freue mich nach wie vor, diese Tätigkeit, neben einigen Workshops, ausüben zu dürfen!

Erfreulich daher auch, dass diese Netzwerkabende zwischenzeitlich einen relativ hohen Status erreicht haben, sodass es schon ein wenig einfacher ist entsprechende Experten und Referenten zu gewinnen. Auch die Teilnehmeranzahl der GründerInnen ist konstant hoch, sodass wir also stets "full house" verzeichnen dürfen!

Der aktuelle Termin am letzten Donnerstag im März stand ganz im Zeichen der Förderungen für Gründer und Jungunternehmer und dem Motto: "Braucht Unternehmertum Förderungen?" In der dazugehörigen Einladung habe ich dies wie folgt formuliert: In den meisten Fällen wird die Antwort „JA“ lauten, da Unternehmertum stets mit finanziellen Aufwendungen verbunden ist, welche oft nur zum Teil selbst abgedeckt werden können. Das vorrangige Ziel sollte allerdings trotzdem darin liegen den Unternehmensaufbau selbst meistern zu können. Will man sich allerdings nachhaltig weiter entwickeln so könnte es unter der Devise „Gründen – Fördern – Wachsen“ schon wesentlich leichter gelingen!

Die Vortragenden des Abends waren und sind die Top-Experten auf diesem Gebiet. Und so stellten sich Frau Mag. Ines Paska und Herr Dipl. Ing. Karl Biedermann von der Bundesförderstelle AWS dem interessierten Publikum. Die Palette der Informationen war sehr breit gestreut und reichte von Themen wie "Was kann die AWS für UnternehmerInnen tun" über "Finanzierungsinstrumente der AWS im Hochtechnologieberich" bis hin zu "Von der Idee zum Businessplan", welcher die Grundvoraussetzung einer Förderung darstellt! Von der Landesförderstelle KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds) gab Herr Mag. Jürgen Kopeinig einen Überblick über die Vielfalt der Fördermöglichkeiten für Kärnten.

Gern gesehene Stammgäste waren ebenfalls wieder vertreten. So z.B. Frau Ing. Mag. Daniela Planischetz-Riepl, vom build! Gründerzentrum, die gleich auch die Einladung zur Abschlussveranstaltung des build! Impuls Ideenwettbewerbes präsentierte. Ebenfalls kurz vorgestellt hat sich Herr Ing. Mag. Stefan Oberhauser, der von build zum Land Kärnten gewechselt und dort als Wirtschaftsreferent tätig ist!

Zum Schluss gab es noch einen Hinweis auf den Mikrokredit, der zwar keine Förderung darstellt, aber für jene GründerInnen interessant ist, die einen eher schwierigen Zugang zu einer Fremdfinanzierung haben und Investitionen bis zu 12.500,- finanziert.


Weiterführende Links und Informationen
- die Vortragsfolien des Abends
- build! Impuls Ideenwettbewerb, Finale am 12. April 2014
- der Mikrokredit
- Fotos des Abend